Carlstadt
Die Carlstadt ist die "andere" Altstadt. Hier, in einem der flächenmäßig kleinsten Stadtteile der Landeshauptstadt, sind die schönen Altbauhäuser sorgfältig restauriert. Hier gibt es sogar noch Kopfsteinpflaster.
So fällt es nicht schwer, sich in die Zeit zurück zu versetzen, als etwa Robert und Clara Schumann hier wohnten und mit ihrem Wirken zum Ruhme Düsseldorfs als Musikstadt beitrugen. Deshalb ist in der Carlstadt auch die Robert-Schumann-Gesellschaft beheimatet.
An der Bilker Straße ist das international renommierte Heinrich-Heine-Institut zuhause, gegenüber bietet das Marionettentheater anspruchsvolles Puppentheater vor allem für Erwachsene. Die Stadtgeschichte hat im Stadtmuseum ihre Heimstatt, für Internationalität sorgen das Polnische Institut und das Institut Francaise.
Eigenes Flair bringen die zahlreiche Antiquitäten-Läden und Schmuck-Geschäfte der gehobenen Klasse in die Carlstadt. Einen eigenen Stellenwert besitzt der Carlsplatz. Sein Markt kann es dank seines vielfältigen und internationalen Angebots mit dem Münchener Viktualienmarkt aufnehmen.
Hoch über die Dächer der Carlstadt erhebt sich das Mannesmann-Hochhaus, der erste Hochhaus-Neubau von dem Zweiten Weltkrieg. Heute residiert in diesem Haus Vodafone und nur der Name der Rheinuferpromenade vor dem Haus erinnert noch an das Düsseldorfer Traditionsunternehmen Mannesmann, das zu Beginn des vorigen Jahrhunderts seine Verwaltung an den Rhein legte und Peter Behrens das erste Verwaltungsgebäude errichten ließ.

