Flehe
Zu Flehe fällt den meisten wohl sofort ein ganz spezielles Bauwerk ein: Die Fleher Brücke mit dem höchsten Pylon am Rhein ist Bestandteil der Düsseldorfer Südtangente im Zuge der A 46 und schnellste Zufahrt zur linksrheinischen Autobahn 57.
Doch Flehe hat auch andere Reize. 40 Prozent seiner Flächen werden forst- und landwirtschaftlich genutzt. Und zwischen dem Rhein und der kleinen Fleher Kirche ist dörfliche Struktur noch gut erhalten. Schließlich wurde Flehe bereits 1402 erstmals urkundlich erwähnt.
Das Fleher Wäldchen ist vornehmlich Wassergewinnungsanlage und die Düsseldorfer Stadtwerke fördern hier aus die Filterbrunnen Uferfiltrat, Rheinwasser, das durch die Sand- und Kiesschichten gewandert ist und nach weiterer Aufbereitung als Trinkwasser dient. Spaziergänge sind hier nur eingeschränkt möglich.

