Holthausen
Holthausen ist seit 1899 mit dem Namen der Firma Henkel fest verbunden. Hier steht die Zentrale des Konsumgüterherstellers, bei dem allein in Holthausen 6.500 Mitarbeiter/innen beschäftigt sind. Das internationale Unternehmen nimmt mit einer Werkfläche von 1,5qkm ein Viertel der Grundfläche des Stadtteils ein. Mehr als 50.000 Beschäftigte sind weltweit für die Henkel-Gruppe tätig. In 125 Ländern der Welt vertrauen Menschen den Marken und Technologien von Henkel.
Bevor Henkel kam hatte es in Holthausen, das ursprünglich einmal Langeweyer hieß, kaum zwei Dutzend Häuser gegeben. Namensgebend für den heutigen Elbroich-Park, eine der wenigen Grünanlagen im Stadtteil, war übrigens das Rittergut Elbroich, das im späten Mittelalter in Süd-Holthausen stand.
Das Stück Rheinfront des Stadtteils, das Werft Reisholz, wird als Hafen genutzt. Große Pläne gibt es für diesen Uferabschnitt. High-Tech-Firmen, vielleicht auch eine schicke Marina sollen hier entstehen - ohne die alteingesessene Firmen zu verdrängen. Auch das Holthausener Zentrum, der Kamper Acker, soll eine städtebauliche Aufwertung erfahren.

