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Gesamtkatalog der Düsseldorfer Kulturinstitute (GDK)
Der GDK ist der Verbundkatalog von Bibliotheken Düsseldorfer Kulturinstitute in städtischer und nicht städtischer Trägerschaft. Er weist die Bibliotheksbestände der beteiligten Institute formal (Personen, Titel, Körperschaften etc.), sachlich (Stich-/Schlagwort) und die Ausstellungs-, Bestands- und Verleihkataloge zusätzlich auch noch geographisch (im Rahmen des Schlagwortsegments) nach.
Alle beteiligten Bibliotheken sind Präsenzbibliotheken.
- Recherche-Informationen für den Online-Katalog
- Online-Katalog des GDK
- Informationen zur Organisation und Inhalt des GDK
- Liste der Verbundteilnehmer
40200 Düsseldorf

Allgemeine Informationen zur Organisation und Inhalt des GDK
Verbundteilnehmer sind:- Filmmuseum Düsseldorf
- Görres-Gymnasium Düsseldorf (nur die Literatur mit Erscheinungsjahr bis 1800)
- Goethe-Museum Düsseldorf / Anton-und-Katharina-Kippenberg-Stiftung
- Heinrich-Heine-Institut Düsseldorf
- Hetjens-Museum / Deutsches Keramikmuseum Düsseldorf
- museum kunst palast Düsseldorf
- Stadtarchiv Düsseldorf
- Stadtmuseum Düsseldorf
- Theatermuseum / Dumont-Lindemann-Archiv Düsseldorf
- Institut Français Düsseldorf (nur die Kunstliteratur bis Ende 1992)
- Kunstakademie Düsseldorf (bis Ende 1992)
- Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen Düsseldorf (bis Ende 1992)
Organisation des GDK
1978 - 1992
Die eigens für den GDK geschaffene Bibliotheksstelle der
Düsseldorfer Kulturinstitute fungierte als zentrale Koordinierungs- und
Bearbeitungsstelle.
seit 1993
Nach der Auflösung der Bibliotheksstelle wird der GDK von den
Stadtbüchereien fachlich betreut und herausgegeben. Das zentrale
Erschließungsprinzip der Bibliotheksstelle wurde durch ein dezentrales
Prinzip ersetzt. D.h., die praktische Katalogisierung findet dezentral in
den Institutsbibliotheken statt und wird durch einen Koordinator in den
Stadtbüchereien fachlich betreut.
Die nicht städtischen Institutsbibliotheken nehmen nicht mehr am GDK-Verbund teil.
Art und Umfang der im GDK verzeichneten Literatur
numerischer Umfang
Im GDK-Datenpool sind z.Z. (Januar 2008) ca. 290.000 bibliographische Einheiten
verzeichnet.
Die Neuzugänge der Institutsbibliotheken werden seit 1983 kontinuierlich
erfasst. Wenn es die Personaldecke erlaubt, werden auch die umfangreichen
Altbestände aufgearbeitet. So sind in der Zwischenzeit einige
Institutsbibliotheken weitestgehend komplett durch den GDK erschlossen (z.B.
Goethe-Museum, Filmmuseum, Theatermuseum/Dumont-Lindemann-Archiv).
sachlicher Umfang
Gemäß den thematischen Ausrichtungen der Institute, denen die am
Verbund beteiligten Bibliotheken zugeordnet sind, liegen die sachlich-/fachlichen
Schwerpunkte der gesammelten Literatur auf folgenden Sachgebieten :
Kunstwissenschaft, bildende Kunst, angewandte Kunst, Kunstdidaktik, Keramik,
Porzellan, Glas, Design, Architektur, Film, Theater, Musik (Robert und Clara
Schumann), schöne Literatur und Literaturwissenschaft mit Schwerpunkt
Goethe- und Heine-Zeit, Geschichte der Stadt Düsseldorf und der Region,
Quellenmaterial zur klassischen Philologie, Literatur und Philosophie aus dem
16. bis 18. Jahrhundert.
zeitlicher Umfang
Der GDK verzeichnet Literatur seit der Erfindung des Buchdrucks (z.B. mehrere
Inkunabeln) bis zur Gegenwart. Der Aktualitätsgrad ist sehr hoch.
geographischer Umfang
Im GDK wird Literatur aller Sprachen und Länder verzeichnet. Schwerpunkte
sind der deutsche, französische, anglo-amerikanische, skandinavische und
osteuropäische Raum.
Art der verzeichneten Literatur
Neben der "normalen" Buchproduktion, die durch den Buchhandel vertrieben wird,
weist der GDK schwerpunktmäßig "graue Literatur" nach - insbesondere
Ausstellungs- und Bestandskataloge. Darüber hinaus werden
Drehbuchmaterialien, Verleihkataloge, Rara, Unika, Künstler- und
illustrierte Bücher, Faltblätter, Einladungskarten,
unselbständige Literatur, Plakate etc. verzeichnet.
Erschließung der im GDK verzeichneten Literatur
Um den Informationsbedürfnissen der am Verbund beteiligten wissenschaftlichen Spezialbibliotheken gerecht zu werden, wird die erfasste Literatur sowohl formal als auch sachlich tiefer erschlossen, als es normalerweise üblich ist. Dies geschieht jedoch im Rahmen der bibliothekarischen Regelwerke RAK-WB und RSWK unter Nutzung der Normdateien GKD, PND und SWD.
formal:
Bis zu 25 Personen (speziell die Künstler von Gruppenausstellungen), bis
zu 25 Körperschaften (speziell bei Wanderausstellungen) und alle
Titelvariationen (Parallelsachtitel, Ausstellungstitel etc.) werden erfasst
und sind recherchierbar. Darüber hinaus werden enthaltene und
beigefügte Werke umfangreich nachgewiesen.
- Künstler sind die Verfasser ihrer Bildbände und Ausstellungskataloge.
- Galerien, die in ihrer Firmenbezeichnung einen Familiennamen enthalten, werden unter diesem Familiennamen angesetzt.
sachlich:
Neben den RSWK-gerechten Schlagwörtern bzw. Schlagwortketten werden ggf.
zusätzlich institutsspezifische Schlagwörter bzw.
Schlagwortketten vergeben, die den jeweiligen individuellen
Institutsbedürfnissen entsprechen.
Auch die formal erschlossene unselbständige Literatur wird
verschlagwortet.
Nutzung des GDK
Primäre Benutzerzielgruppe des GDK sind die Mitarbeiter der Düsseldorfer Kulturinstitute.
Da alle dem GDK angeschlossenen Bibliotheken öffentlich zugänglich sind und über Arbeitsmöglichkeiten verfügen, werden die Bibliotheksbestände auch für die Bürger der Stadt Düsseldorf und alle potentiellen Benutzer weltweit nachgewiesen und für die Nutzung angeboten. (Über die individuellen Benutzungsmodalitäten informieren die einzelnen Institutsbibliotheken.) Der GDK fungiert somit - insbesondere wegen der umfangreich nachgewiesenen seltenen, grauen und Spezialliteratur - als bibliographisches Nachweisinstrument mit Standortangabe.
Um die externe Nutzung der Bibliotheksbestände zu forcieren, wurde der GDK in den virtuellen Düsseldorfer Katalog eingebunden. Dieser ist integraler Bestandteil der Digitalen Bibliothek - DigiBib. Darüber hinaus ist es gelungen den GDK in virtuelle Fachkataloge einzubinden - für den Bereich Kunst in den Meta-Fachkatalog artlibraries.net -Virtueller Katalog Kunstgeschichte und für den Bereich Film in den Verbundkatalog Film
GDK-spezifische Recherche-Informationen
Künstlerrecherche
- In der Regel gelten im GDK Künstler als Autoren ihrer Bildbände und Ausstellungskataloge. Diese Publikationen werden unter dem Künstlernamen über das Feld Autor gefunden.
- Bei Gruppenausstellungen werden bis zu 25 teilnehmende Künstler als Mitarbeiter nachgewiesen und sind ebenfalls über das Feld Autor auffindbar.
- Sonstige Publikationen über Künstler sind unter dem Künstlernamen im Feld Thema zu suchen.
- Faustregel: Um die gesamte im GDK verzeichnete Literatur zu einem Künstler vollständig zu ermitteln, muss sowohl im Feld Autor als auch im Feld Thema recherchiert werden.
Recherche von Körperschaften wie Museen, Kunstvereine, Ausstellungen, Kongresse etc.
- Bis zu 25 Körperschaften werden je Titel nachgewiesen und können im Feld Autor recherchiert werden. Dies gilt insbesondere für Wanderausstellungen.
- Galerien mit persönlichem Namen:
Abweichend von den Katalogisierungsregeln werden Galerien, die in ihrer Firmenbezeichnung einen Familiennamen enthalten, unter diesem Familiennamen angesetzt (z.B. Vömel Galerie anstatt Galerie Alex Vömel). Von der korrekten Ansetzungsform wird meist verwiesen.
Stich-/Schlagwortrecherche der Altdaten (bis 1999)
- Bei den Altkatalogisaten wurden in der Regel nicht Schlagworte sondern Stichworte bzw. Stichwortketten vergeben, die aus dem Sachtitel bzw. Zusatz zum Sachtitel entnommen wurden. Deshalb sollte immer unter verschiedenen Begriffsvarianten und - falls bekannt - auch unter fremdsprachigen Begriffen im Feld Thema recherchiert werden.
- Die Stichwortketten der Altdaten wurden bei der Datenmigration größtenteils in Einzelworte zerlegt, was optisch irritiert und bei der Stich-/Schlagwort-Recherche berücksichtigt werden muss.
Ausstellungs-, Bestands- und Verleihkataloge
- Ausstellungs-, Bestands- und Verleihkataloge werden im Schlagwortsegment (Feld Thema) - zusätzlich zum Nachweis im formalen Bereich (Feld Autor) - unter dem deutschen Ortsnamen und auf zweiter Ebene unter der Körperschaft (Museum etc.) in Originalsprache nachgewiesen.
enthaltene Werke
- Entsprechend den Bedürfnissen der jeweiligen Institute werden enthaltene Werke (z.B. bei Kongressschriften) umfangreich erschlossen und sind sowohl formal (in den Feldern Autor und Titel) als auch inhaltlich (im Feld Thema) recherchierbar.
Online-Katalog des Gesamtkatalogs Düsseldorfer Kulturinstitute

