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Stolz wie auf den Rheinufertunnel

"Finanziell zu unsolide", "Die Stadt übernimmt sich", "Völlig unnötiges Projekt", "Die Altstadt wird unter der neuen Verkehrsführung leiden". Alles Aussagen aus jener Zeit, in der die Rheinuferpromenade geplant wurde. Und ähnlich klingen zwanzig Jahre später die Bedenkenträger des Kö-Bogens.Wie damals werden auch heute Sinn, Finanzierung und Erfolg eines Jahrhundertprojekts in Zweifel gezogen.

Die Rheinuferstraße vor und nach der Tieferlegung
Links: Blechlawinen quälten sich vor dem Bau des Tunnels über die Rheinuferstraße. Rechts: Eine wunderschöne Rheinuferpromenade ist entstanden, die Menschen in Düsseldorf haben sich den Weg zum Rhein zurück erobert.

Weitere Parallelen sind erlaubt. So auch bei der Ausgangslage des Verkehrs entlang des Rheinufers. Wollte man damals die Stadt an den Rhein zurückführen, so ist dies hervorragend gelungen. Heute fließt der Verkehr unter der Oberfläche. Auf der Oberfläche hat Düsseldorf eine wunderschön gestaltete Promenade erhalten, die täglich von vielen Menschen genutzt wird.

Rund um den Jan-Wellem-Platz fahren tausende Autos täglich an einer zentralen Stelle der Stadt entlang. Sie befahren mit der Elberfelder Straße eine Straße, die den Hofgarten von einem bedeutenden Teil der City abschneidet. Das wird sich ändern.

So ist die Rheinuferpromenade ein gutes Beispiel dafür, wie intelligente Verkehrsführung mit einer sinnvollen Gestaltung vereinbar ist. Genau dies wird auch am Kö-Bogen, im Herzen der Stadt geschehen. Düsseldorf wird dadurch ebenso bereichert wie durch die Rheinuferpromenade. Und: Die Düsseldorfer sind stolz auf ihre Promenade. Sie werden auch auf eine neu gestaltete, verbesserte Innenstadt stolz sein können.


Kö-Bogen

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20. Nov. 2008 | 18:02 Uhr

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