Starke Projekte solide finanziert
Düsseldorf ist seit dem 12. September 2007 schuldenfrei. Dies wird auch so bleiben, denn die Stadt betreibt eine umsichtige, vorausschauende Haushaltspolitik. So ist es auch in Zukunft möglich, für die Stadt wichtige Projekte anzugehen. So sind sowohl der Bau der Wehrhahn-Linie als auch die neuen Verkehrsanlagen am Kö-Bogen einschließlich des Abrisses und der Tieflegung des Tausendfüßlers finanziell im städtischen Haushalt abgesichert.

Count-Down der Entschuldungsuhr: Am 12. September 2007 konnte Oberbürgermeister Erwin mit den Düsseldorfer Bürgern die Schuldenfreiheit feiern.
Selbst wenn der Erlös aus dem Verkauf des Grundstücks am Jan-Wellem-Platz in Höhe von mindestens 46 Millionen Euro später fließt, weil irgendjemand das Projekt aufhält, ist die Finanzierung gesichert.
Die Verkehrs- und Gestaltungsmaßnahmen des "Kö-Bogens" werden sich auf 221 Millionen Euro belaufen. Dabei wird der Erlös aus dem Verkauf des Grundstücks am Jan-Wellem-Platz jene Tunnelteile refinanzieren, die von Norden und Osten kommend in der Elberfelder Straße wieder auftauchen.
Der Bau der Wehrhahnlinie kostet insgesamt 650,5 Millionen Euro. 153,3 Millionen Euro davon trägt die Landeshauptstadt. Den Rest der Summe tragen Bund und Land.
Zeitfenster geöffnet
Geradezu günstig ist das zeitliche Aufeinandertreffen gleich zweier großer Bauvorhaben in Düsseldorf. Denn die Bauarbeiten bleiben nicht ohne Belastungen und Beeinträchtigungen für jene, die dort leben und arbeiten. So ist es sinnvoll, den Bau der U-Bahn, sowie die Arbeiten am "Kö-Bogen" in einem Schwung anzugehen. Alles andere wäre eine Zumutung für die Anwohner, die Beschäftigten, die Besucher und alle Verkehrsteilnehmer.
So werden bis spätestens 2014 alle Arbeiten abgeschlossen sein. Das Ergebnis: Die Autos fahren im Herzen der City unter der Erde, das U-Bahnnetz ist noch besser als zuvor und Kö und Hofgarten sind wieder vereint. Die Jahrhundert-Chance wurde genutzt!

