Internationale Beziehungen
Zeichen der Freundschaft

"Nächster Halt Moskauer Straße" - wer in Düsseldorf mit der U-Bahnlinie 75 Richtung Hauptbahnhof fährt, dem ist die Ansage vor der Haltestelle in Oberbilk schon vertraut. Schließlich wurde die U-Bahn-Station bereits im Oktober 2000 durch den damaligen Oberbürgermeister Joachim Erwin und seinen Moskauer Amtskollegen Jurij M. Luschkow eröffnet.
Ein Jahr vorher bekam in unmittelbarer Nähe die Moskauer Straße ihren Namen. Haifastraße und Warschauer Straße sind hier ebenfalls zu finden. Beispiele, die zeigen, wie Städtepartnerschaften ihren Weg in den Alltag gefunden haben und so gleichzeitig Zeichen der freundschaftlichen Verbundenheit setzen.
Doch es gibt auch andere Zeichen. Düsseldorfs internationaler Botschafter ist dabei besonders Heinrich Heine. Büsten des Dichters sind mehrfach zu besonderen Anlässen als Gastgeschenke überreicht worden - zum Beispiel bei der Eröffnung des Heinrich-Heine-Hauses 1983 in Kiryat Haim. 1994 wurde vor der Internationalen Bibliothek in Moskau ein Heine-Denkmal enthüllt. Moskau revanchierte sich 1996 mit dem Geschenk einer Puschkin-Büste, die seitdem im Handelszentrum am Oberbilker Markt steht. Seit den Düsseldorfer Tagen in Warschau 2003 schmückt eine Heine-Büste die Bibliothek der Warschauer Universität.
Neben Heinrich Heine repräsentiert der Radschläger als Wahrzeichen Düsseldorf. Schon seit 1981 steht eine Radschläger-Skulptur vor dem Rathaus von Reading. Im gleichen Jahr bekam dort der "Düsseldorf Way" seinen Namen. Beschildert sind aber auch die großen Einfallstraßen nach Düsseldorf: Dort weisen Tafeln auf die sechs Partnerstädte hin.


Heine-Büste
Puschkin-Büste

