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Wahl zum Seniorenbeirat

Aktive und erfahrene Senioren gesucht

Die Landeshauptstadt Düsseldorf sucht Kandidatinnen und Kandidaten, die bei der Seniorenbeiratswahl im März 2009 in den zehn Stadtbezirken zur Wahl antreten wollen. Dann nämlich können die über 60-jährigen Bürgerinnen und Bürger ihre Interessenvertretung für die nächsten fünf Jahre neu wählen. Wer sich engagieren möchte, kann jetzt seine Kandidatur anmelden: Die erforderlichen Formblätter für eine Kandidatenanmeldung können ab sofort persönlich in den Bürgerbüros, Bezirksverwaltungsstellen und bei der Seniorenberatung/Pflegebüro, Kölner Straße 187, abgeholt werden. Interessierte erhalten allgemeine Informationen unter den Telefonnummern 89-98998 und 89-95950.

Wer kann kandidieren?

Wahl zum Seniorenbeirat

Wer für dieses verantwortungsvolle Ehrenamt kandidieren möchte, muss in Düsseldorf wahlberechtigt sein, das 58. Lebensjahr spätestens am 1. März 2009 vollendet haben, Deutsche/r im Sinne von Artikel 116 Abs. 1 des Grundgesetzes sein oder die Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Gemeinschaft besitzen. Weiterhin muss der Hauptwohnsitz seit mindestens drei Monaten in Düsseldorf liegen und die Kandidatin beziehungsweise der Kandidat muss in dem Stadtbezirk wohnen, in dem kandidiert wird. Die Kandidatenmeldung muss mit mindestens 20 Unterstützungsunterschriften von wahlberechtigten Personen aus dem jeweiligen Stadtbezirk bis zum 30. Januar 2009, 12 Uhr, im Amt für Statistik und Wahlen abgegeben werden. Sozialdezernent Burkhard Hintzsche rät, die Unterlagen schon vor diesem Termin abzugeben. Dann haben die Kandidaten noch genügend Zeit, mögliche Fehler zu korrigieren.

Sozialdezernent Burkhard Hintzsche freut sich über den regen Einsatz der Mitglieder: "In den vergangenen Jahren hat der Seniorenbeirat eine Reihe aktueller Themen angestoßen. Aktiv beteiligt war der Seniorenbeirat beispielsweise bei der Neuausrichtung der Seniorenarbeit und bei der Erstellung des Handlungskonzeptes 'Wohnen im Alter'. Diese positiven Beispiele zeigen, dass sich das Engagement des Seniorenbeirates lohnt." Burkhard Hintzsche geht davon aus, dass sich ausreichend Kanndidatinnen und Kandidaten finden, die die erfolgreiche Arbeit des Seniorenbeirates fortsetzen werden.

Amtierender Seniorenbeirat bietet Informationsnachmittag an

Alle amtierenden Mitglieder des Seniorenbeirates geben gerne Einblicke in die praktische Arbeit des Gremiums. Am Donnerstag, 4. Dezember, 15 bis 17 Uhr, haben die Mitglieder des Seniorenbeirates eine Sprechstunde für Kandidaten organisiert. Die Veranstaltung findet im Verwaltungsgebäude Willi-Becker-Allee 7, großer Sitzungssaal im Erdgeschoss, statt.

Die Verwaltung lässt die Mitglieder bei ihren vielfältigen Aufgaben nicht alleine und steht beratend zur Seite. Im Amt für soziale Sicherung und Integration steht ein Geschäftszimmer mit PC-Arbeitsplatz und Internetanschluss zur Verfügung. Für das Ehrenamt wird eine monatliche Aufwandsentschädigung in Höhe von 30 Euro und ein Sitzungsgeld für die Teilnahme an den öffentlichen Sitzungen des Seniorenbeirates gezahlt.

30 Jahre ehrenamtliches Engagement

Den Seniorenbeirat gibt es seit 30 Jahren. Das bedeutet 30 Jahre ehrenamtlicher Einsatz für die älteren Menschen in der Landeshauptstadt.

Die Mitglieder des Seniorenbeirates haben ein offenes Ohr für die Probleme von älteren Menschen im Stadtbezirk, bieten einmal monatlich eine Sprechstunde für Ältere an, beteiligen sich aktiv an den Arbeitskreisen des Seniorenbeirates und nehmen beratend an den Sitzungen der Bezirksvertretungen und der Ausschüsse des Rates teil. Sechsmal im Jahr tagt der Seniorenbeirat selbst in öffentlicher Sitzung. Dabei werden für Senioren wichtige Themen, wie beispielsweise die Auswirkungen der Gesundheitsreform, aufgegriffen.

Projekte tragen dem demografischen Wandel Rechnung

Der Seniorenbeirat hat verschiedene Projekte initiiert, die dem demografischen Wandel Rechnung tragen. Nach den Worten des Vorsitzenden, Hans Vonderhagen, wird sich der Seniorenbeirat auch in den letzten Monaten seiner aktuellen Amtszeit aktiv für die älteren Menschen einsetzen und sich besonders mit den Bedürfnissen von älteren Migranten befassen. Hierzu ist eine erste gemeinsame öffentliche Sitzung mit dem Ausländerbeirat am 9. Dezember, um 16 Uhr, im Rathaus geplant. Zum Thema "Wohnen im Alter" plant der Seniorenbeirat gemeinsam mit der Architektenkammer, der Fachhochschule und Verantwortlichen bei der Stadt Düsseldorf die Einrichtung eines Modellprojektes "Seniorengerechtes Wohnen". Zurzeit ist der Seniorenbeirat auf der Suche nach einem geeigneten Gebäude. Eng verbunden ist der Seniorenbeirat auch mit der Kultur. Das Traumkino und der "Kulturherbst für alle ab 50" haben sich auf Initiative des Seniorenbeirates fest in Düsseldorf etabliert.

(1. Dezember 2008)

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