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Auf neuen Gleisen schneller ans Ziel

Wehrhahn-Linie
Das Projekt: Baubeschreibung
Düsseldorf ist eine der attraktivsten und wirtschaftlich bedeutendsten Städte der Bundesrepublik. Mehr als 583.000 Bürgerinnen und Bürger zählt die Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens. Sie liegt zentral in der Rhein-Ruhr-Region, dem größten Ballungsraum Deutschlands. 9 Millionen Menschen leben in einem Einzugsgebiet von 50 Kilometern. Rund 450.000 Arbeitnehmer sind in der Rheinmetropole in den unterschiedlichsten Branchen beschäftigt. Zahlen, die eines deutlich machen: Ein moderner öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) ist für Düsseldorf ein wichtiger Faktor. Er bietet mehr Lebens- und Erlebnisqualität und der Wirtschaft optimale Bedingungen für nachhaltiges Wachstum.

Mehr Leistung für die Verkehrsströme der Zukunft

Kein Durchkommen: Verstopfte Straßen bremsen die Stadtbahn aus
Noch Alltag: Verstopfte Straßen bremsen die Stadtbahn aus.

Um diesem Anspruch auch in Zukunft gerecht zu werden, baut die Stadt Düsseldorf ihr Stadtbahnnetz mit der neuen Wehrhahn-Linie weiter aus. Während sich die Bohrmaschinen unter der Rheinmetropole hindurcharbeiten, geht oben alles ungestört seinen gewohnten Gang. Die Rheinbahn wird die Wehrhahn-Linie mit drei Linien befahren: U 71, U 72 und U 73. Sie ersetzen die heutigen Straßenbahnlinien 703, 712 und 713. Die U 71 hat die Haltestellen Gerresheimer Krankenhaus und Uni-West als Endpunkte, die U 72 fährt zwischen Ratingen und Volmerswerth. Schließlich verbindet die U 73 den S-Bahnhof Gerresheim mit Benrath und verstärkt zugleich das Angebot zwischen Jan-Wellem-Platz und S-Bahnhof Bilk. Bislang fährt die Linie 703 nur in Spitzenzeiten, während die U 73 ganztägig auf der neuen Trasse eingesetzt werden soll. Mehr als 53.000 Menschen werden werktags auf der Wehrhahn-Linie in Düsseldorf unterwegs sein.

Mehr Platz für die Menschen in Düsseldorf

Darüber hinaus reduziert die neue City-Unterfahrung die Fahrzeiten mit der Stadtbahn. Die Menschen in der Rheinmetropole sind noch schneller in Bewegung und erreichen leichter ihr Ziel. Zentraler Umsteigepunkt: der neue U-Bahnhof an der Heinrich-Heine-Allee. Unter dem bereits bestehenden Bahnhof entsteht ein Zugang zur Wehrhahn-Linie, den jeden Tag mehrere Tausend Fahrgäste nutzen werden. Besonders erfreulich: der niveaugleiche Einstieg entlang des Linienweges. Menschen mit eingeschränkter Mobilität können überall leicht ein- und aussteigen. Die Zeiten der Hochbahnsteige gehören damit der Vergangenheit an. Aber auch an der Oberfläche wird zu merken sein, dass unter der Erde alles besser läuft. Denn durch die Trennung von Fahrbahn und Schienenweg entsteht auf den Straßen mehr Platz für Radfahrer und Fußgänger. Mehr Platz für die Menschen in Düsseldorf.

Mehr Mobilität für Freizeit und Beruf

Ein weiterer Vorteil: Die neue Trasse sorgt dafür, dass die Stadtentwicklungsgebiete im Osten und Westen Düsseldorfs näher an die Stadtmitte heranrücken und an Attraktivität gewinnen. Ob in Flingern, Rath, Wehrhahn oder Bilk - überall dort, wo neue Wohnungen oder Geschäfte entstehen, wo Menschen leben oder arbeiten möchten, sind sie auf Mobilität angewiesen. Mobilität, die ihnen die neue Wehrhahn-Linie bietet. Fakt ist: Die städtebauliche Entwicklung in der Landeshauptstadt soll in Zukunft vorrangig an Haltestellen leistungsfähiger Linien des öffentlichen Personennahverkehrs vorangetrieben werden.

Ein paar Beispiele von vielen: Allein in der Nähe des S-Bahnhofs Wehrhahn sollen auf einem Areal von 11,6 Hektar mehr als 200.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche für Wohnungen, Büros und Gewerbe entstehen. Auch am Jan-Wellem-Platz sowie am S-Bahnhof Bilk wird es in den kommenden Jahren Veränderungen geben. So entsteht am geplanten Regionalhaltepunkt in Bilk ein neues Stadtteilzentrum mit Park, Geschäftsviertel und attraktiven Wohnbereichen.

Mehr Bahnhöfe für die Stadt

Die neue Strecke verläuft vom S-Bahnhof Wehrhahn unterirdisch entlang den Einkaufsmeilen "Am Wehrhahn" und "Schadowstraße". Von hier aus geht es zwischen Berliner Allee und Königsallee unterirdisch weiter im Verlauf der Kasernen- und Elisabethstraße bis zum S-Bahnhof Bilk. Acht Haltepunkte und Bahnhöfe erstrecken sich über die gesamte Länge des neuen Abschnitts. In ihn werden die bestehenden Strecken von der Grafenberger Allee und am Bilker Bahnhof einmünden. Außer den oberirdischen Haltepunkten "Am Wehrhahn" und "Bahnhof Bilk" gibt es die sechs unter der Erde gelegenen Stationen "Jacobistraße / Pempelforter Straße", "Schadowstraße", "Heinrich-Heine-Allee", "Benrather Straße", "Graf-Adolf-Platz" und "Kirchplatz". Die neuen Bahnhöfe sollen die Visitenkarten der Landeshauptstadt werden. Aus diesem Grund entspringen sie einem einzigartigen Designkonzept: Eine innovative Lichtgestaltung setzt Akzente. Sie verleiht der neuen Welt unter der Rheinmetropole einen individuellen Charakter und das Gefühl eines in sich geschlossenen Kontinuums.

Fünf gute Gründe für die Wehrhahn-Linie:

 

  • Neue, attraktive Nutzung des Straßenraumes in der Innenstadt.
  • Ein barrierefreierer, noch schnellerer und pünktlicherer öffentlicher Personennahverkehr.
  • Bessere U-Bahn-Verbindungen sorgen für einen besseren Verkehrsfluss - unter der Erde im Tunnel und auf der Straße.
  • Stadtentwicklungsgebiete werden optimal an das Zentrum der Landeshauptstadt angebunden.
  • Düsseldorf wird besser an das Regionalnetz der Deutschen Bahn angeschlossen.


 

Der Düsseldorfer U-Dax

eCard mit U-Bahn-Motiv

 

Symbolfoto Kontakt / Ansprechpartner

Haben Sie Fragen?
Info-Hotline: 8 99 99 66


E-Mail: wehrhahn-linie@stadt. duesseldorf.de

 


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8. Januar 2009 | 18:34 Uhr

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